Das andere Lernen - erziehender Unterricht, Wissensvermittlung und Bildung

"Schulen haben die Aufgabe, die Heranwachsenden mit den Grundlagen unserer Kultur vertraut zu machen: Wissenschaft und Technik, Religion und Philosophie, Kunst, Musik und Literatur. ...Lernen ist umso weniger wirksam, je stärker es nur rezeptiv, fremdgesteuert, einseitig kognitiv bleibt. ...Lernen braucht Erlebnis und Erfahrung ebenso wie Übung und Systematik; seine Qualität hängt davon ab, wie sich beide ergänzen. ...Die wichtigste Aufgabe der Schule ist es, Lernen so anzulegen, dass daraus Bildung werden kann."

Die gewünschte Heterogenität unserer Schülerschaft erfordert auch andere Lernformen und Strukturen des Lernens. Jedes Kind ist bei uns richtig! Unsere große Chance besteht darin, Kinder individuell betrachten und fordern zu können. Das entbindet natürlich niemanden - weder die Kinder noch die Eltern - von der Verantwortung für das eigene Tun. Aber es eröffnet jedem die Chance, sich im Rahmen seiner Möglichkeiten entfalten zu können. Dass Kinder diese Chance wahrnehmen, haben uns die Erfahrungen der Vergangenheit gezeigt.